Im Alltag ist Traurigkeit ein negatives Gefühl, das wir meiden – in der Musik nicht

Warum hören wir eigentlich so gerne traurige Musik? Ein sehr empfehlenswerter Artikel aus der Süddeutschen Zeitung (geschrieben von Boris Hänßler)  hat darauf eine Antwort: Traurige Musik kann eine Reihe von komplexen Assoziationen auslösen, die positiv besetzt sind: Nostalgie, Ruhe, Zärtlichkeit, Transzendenz und Verwunderung (den ganzen Artikel gibt es hier): https://www.sueddeutsche.de/wissen/psychologie-musik-im-kopf-1.2800972

Jetzt verstehe ich auch, warum ausgerechnet mein traurigstes Stück, „Palisades“ auch das beliebteste bei meinen Hörern ist. Mit 1,4 Mio. Streams wurde er fast doppelt so häufig gespielt, wie die meisten anderen Titel. Ob es wirklich die oben genannten positiven Assoziationen auslöst? Da hilft nur das genaue Hinhören:



1 Comment

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  1. … sehr schön, dieses Musik-Stück … !

    Und ausgesprochen interessant, dieser Zusammenhang zwischen Traurigkeit oder Melancholie und den positiven Assoziationen (Ruhe, Notalgie, Zärtlichkeit, Transzendenz und Verwunderung … ).

    Immer dann, wenn sich unsere Melancholie in Worte fassen läßt oder in Musik, immer dann, wenn wir aus ihr schöpfen – verwandeln wir sie und verwandelt sie sich – in etwas Wunderbares … !

    Und auch wir verwandeln uns – im Klang der Musik … Immer wieder aufs neue!

    Liebe Grüße, Hannah

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