Mein neues Album erscheint am 6. Dezember 2019. Wie die Vorgängeralben ist „Talking Canvas“ von einer ruhigen, melancholischen Grundstimmung geprägt.

Neben den für die Piano Melancolia Alben typischen Charakterstücken wurden diesmal auch zwei pulsierende „Pop“-Stücke (das Titelstück „Talking Canvas“ und „Gate Nine“) aufgenommen. Drei weitere Stücke haben durch die Aufschichtung verschiedener Klangebenen den Charakter von Filmmusik („Bromium“, „Tellurium“ und „Niobium“).

Möglich wurde dies durch das einzigartige Klaviertool „Noire“ von Native Instruments. Grundlage dieses Tools ist der natürliche Klang eines großen Steinway Konzertflügels, bei dem Filz- und Mechanik-Geräusche individuell hinzugefügt werden können. Durch die Funktion des „Particle Engine“ können rhythmisch pulsierende, als eine Art Klangwolke agierende Strukturen erzeugt werden, die sich um die Töne des Pianisten ranken. Auf „Talking Canvas“ habe ich diese Möglichkeiten aber nur ganz dezent eingesetzt. Die beruhigende Wirkung dieser „Klangwolke“ entfaltet sich besonders beim Hören mit hochwertigen Kopfhörern. 

Erhältlich ist das neue Album von „Piano Melancolia“ ab 6. Dezember – weltweit als Download oder Stream (iTunes, Amazon music, Tidal, Spotify u.v.a.) und als CD bei Amazon:

Amazon:

https://www.amazon.de/dp/B0817Y95SF?ref=myi_title_dp

Apple Music:

http://itunes.apple.com/album/id1486670326?ls=1&app=itunes

Tidal:

https://listen.tidal.com/album/121986698

Hörproben:

Wer auf der Suche nach entspannter Klaviermusik ist, wird auf den zahlreichen Spotify-Playlisten fündig. Dabei sollte man aber etwas genauer hinschauen, den die Qualität der Playlisten ist sehr unterschiedlich und von den musikalischen Erfahrungen und Vorlieben der jeweiligen Kuratoren abhängig.

Wer zudem daran Interesse hat, neue, unbekannte, aber spannende Pianisten kennenzulernen, sollte die großen, von Spotify selbst erstellten Listen meiden. Hier finden sich häufig Stücke von Künstlern, über die es keinerlei Informationen im Netz, bzw. auf dem Spotify-Künstlerprofil gibt. Sie haben nur 2 oder 3 Singles produziert, aber aufgrund ihrer Playlist-Präsenz Millionen Streams. Statt aber Vermutungen darüber anzustellen, warum das so ist, möchte ich lieber einige Listen empfehlen, die von privaten Kuratoren veröffentlicht wurden und sicherlich nicht zuletzt wegen ihrer Qualität einen hohen Zuspruch geniessen:

Concentration von FoxMusic: Neben wunderschön entspannter Klaviermusik finden sich auch Titel mit Streichern oder ganzem Orchester. Aufgrund der stilistisch hohen Bandbreite entsteht keine Langeweile. Die abwechslungsreiche Playlist wird regelmäßig aktualisiert und zaubert jedem Zuhörer ein Lächeln ins Gesicht.

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Warum hören wir eigentlich so gerne traurige Musik? Ein sehr empfehlenswerter Artikel aus der Süddeutschen Zeitung (geschrieben von Boris Hänßler)  hat darauf eine Antwort: Traurige Musik kann eine Reihe von komplexen Assoziationen auslösen, die positiv besetzt sind: Nostalgie, Ruhe, Zärtlichkeit, Transzendenz und Verwunderung (den ganzen Artikel gibt es hier): https://www.sueddeutsche.de/wissen/psychologie-musik-im-kopf-1.2800972

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