Die Charakterstücke von „Piano Melancolía“ sind eine entspannte Crossover-Melange aus Klassik und Jazz und bewegen sich stilistisch zwischen Max Richter, Olafur Arnalds und Chilly Gonzales.
Zum einen sollen sie den Zuhörer beruhigen, entspannen und zum Träumen anregen. Zum anderen sind die Stücke so geschrieben, dass man beim Spielen selbst in einen angenehmen, bestenfalls meditativen Zustand gerät. Gerade erwachsene Klavierspieler wünschen sich ja genau das: Klavierspielen als ein entspannendes Hobby. Das Einstudieren ist aber in der Regel harte Arbeit. Denn es gibt einfach sehr viele Faktoren, die beachtet werden müssen: Fingersätze, Akkorde, Rhythmus, Notensprünge, Vorzeichen, Dynamik, Haltung, Phrasierung der Melodie uvm. Bei „Piano Melancolía“rücken bestimmte Faktoren in den Hintergrund. So gibt es sich stetig wiederholende, rhythmische Phrasen, (wie beispielsweise in Bachs 1. Präludium), leichte Begleitmodelle in der linken Hand (wie sie häufig bei Mozart vorkommen) oder häufige Zweistimmigkeit statt komplexer Harmonien.
Wer die Stücke aus dem „Amelie-Film“ beherrscht und „River flows in you“ bereits spielen kann, für den dürfte der Schwierigkeitsgrad der meisten Stücke kein Problem sein. Vier Stücke gibt es zum Ausprobieren als kostenlosen Download unter dem Menü „Noten“. Wer „Lust auf mehr“ verspürt, dem seien die Klavieralben „Best of Piano Melancolía“ mit jeweils 20 der beliebtesten Stücke empfohlen.
Bezugsadressen unter dem Menüpunkt „Noten/Sheet“: https://piano-melancolia.com/downloads/
Alle Stück aus den Klavieralben sind in der folgenden Spotify-Playlist zu finden:
