Wer in der Vorweihnachtszeit mal etwas anderes auf dem Klavier spielen möchte als die klassischen Weihnachtslieder, der kann sich an dieser Stelle die Noten von „Diving in Silence“ kostenlos herunterladen. Die verträumte, melancholische Ballade war die Single-Auskopplung aus dem 2019 erschienen Album „Talking Canvas“.

Viel Spaß!

Weiter kostenlose Noten findet man unter dem Menüpunkt „Noten/sheet“

Auch die Noten von „Elishea“, der ersten Single-Auskopplung aus dem neuen Album „Eloquence“ stelle ich auf meinem Blog kostenlos zur Verfügung. Mit seinem leicht melancholischen Charakter passt das Stück gut zur nasskalten Spätherbst-Stimmung. Viel Spaß damit!

Auf meinem Album „Eloquence“ gibt es eine neue Version von „Fahrtwind“. Inspiriert hat mich dabei „Knight Moves“ von Chilly Gonzales. Ich finde die Kombination aus einem neoklassischen Klaviermotiv und Beats sehr spannend. Die rhythmische Struktur durchzieht das ganze Stück und bestimmt den Charakter von „Fahrtwind“. Die Originalnoten (in c-moll) wurden in meinem ersten Notenalbum veröffentlicht (siehe unten). Die „Radio Edit“ Version in cis-moll ist erhältlich auf sheetmusicplus: https://www.sheetmusicplus.com/title/fahrtwind-radio-edit-digital-sheet-music/22062410?ac=1

Wer auf der Suche nach entspannter Klaviermusik ist, wird auf den zahlreichen Spotify-Playlisten fündig. Dabei sollte man aber etwas genauer hinschauen, denn die Qualität der Playlisten ist sehr unterschiedlich und von den musikalischen Erfahrungen und Vorlieben der jeweiligen Kuratoren abhängig:

Música Clásica: Über 280000 Hörer folgen dieser empfehlenswerten Playlist, die ungewöhnliche Klassik-Interpretationen mit aktueller neoklassischer Musik kombiniert. Sie wird regelmäßig aktualisiert und bildet die perfekte Klangtapete für den Fünf-Uhr-Nachmittagstee. Aufmerksam geworden bin ich auf die Liste durch die Chopin-Interpretation von Peter Schmalfuss. Mit 15 hatte ich das Vergnügen, diesen großartigen Pianisten bei einem Workshop kennenzulernen. Ein sehr nachhaltiges Erlebnis.

Relaxing Piano: Auf dieser Playlist ist der Kurator gleichzeitig als Interpret vertreten. Justus Rümenapp ist ein junger, sehr erfolgreicher neoklassischer Pianist aus Süddeutschland, der auf „Relaxing Piano“ sein Talent unter Beweis stellt, mit leicht dahinfließenden Melodien ein entspanntes Wohlgefühl bei seiner Hörerschaft zu erzeugen. Stilistisch wandelt er gekonnt zwischen Ludovico Einaudi und Alex Ffrench. Die übrigen Interpreten auf „Relaxing Piano“ sind sorgsam ausgewählt und runden das Bild einer sehr entspannten und stetig aktualisierten Playlist ab.

Focus Music: Work/Studying/Concentration von Kroschi: Mehr als 1500 Titel umfasst diese entschleunigende Playlist eines deutschen Kurators. Die Mischung aus klassischen Werken und zeitgenössischen Stücken ist liebevoll aufeinander abgestimmt. Die Interpreten sind sorgfältig ausgewählt; große Namen und spannende Newcomer wechseln sich ab. Wer seinen pianistischen Horizont erweitern will, kann hier neue Schätze entdecken.

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Nein, die Assoziation war nicht Udo Jürgens, wenngleich auch er seine Auftritte gegen Ende stets in einem Bademantel zelebriert hat. Es war der kanadische Pianist Chilly Gonzales, dem ich diesen Titel gewidmet habe. Der in Köln lebende Musiker ist einer der angesagtesten und schillerndsten Persönlichkeiten in der aktuellen Pianisten-Szene. Er läßt sich, wie „Man in a Bathrobe“ keinem Genre zuordnen, seine weltweit gefeierten Live-Auftritte sind extrem unterhaltsam. Und liebend gern erklärt er (meistens im Bademantel) seinen Zuhörern die Welt der Musik.

You love „River Flows in You“? „Loveable Rose“ has a common structur, style and difficulty and it sounds as beautiful as Yiruma‘s milestone. Get the sheetmusic on sheetmusicplus.com and make an insta-video with your personal version – including the hashtag #LoveableRose“.

https://www.sheetmusicplus.com/title/loveable-rose-piano-melancola-digital-sheet-music/21812119

Mein neues Album erscheint am 6. Dezember 2019. Wie die Vorgängeralben ist „Talking Canvas“ von einer ruhigen, melancholischen Grundstimmung geprägt.

Neben den für die Piano Melancolia Alben typischen Charakterstücken wurden diesmal auch zwei pulsierende „Pop“-Stücke (das Titelstück „Talking Canvas“ und „Gate Nine“) aufgenommen. Drei weitere Stücke haben durch die Aufschichtung verschiedener Klangebenen den Charakter von Filmmusik („Bromium“, „Tellurium“ und „Niobium“).

Möglich wurde dies durch das einzigartige Klaviertool „Noire“ von Native Instruments. Grundlage dieses Tools ist der natürliche Klang eines großen Steinway Konzertflügels, bei dem Filz- und Mechanik-Geräusche individuell hinzugefügt werden können. Durch die Funktion des „Particle Engine“ können rhythmisch pulsierende, als eine Art Klangwolke agierende Strukturen erzeugt werden, die sich um die Töne des Pianisten ranken. Auf „Talking Canvas“ habe ich diese Möglichkeiten aber nur ganz dezent eingesetzt. Die beruhigende Wirkung dieser „Klangwolke“ entfaltet sich besonders beim Hören mit hochwertigen Kopfhörern. 

Erhältlich ist das neue Album von „Piano Melancolia“ ab 6. Dezember – weltweit als Download oder Stream (iTunes, Amazon music, Tidal, Spotify u.v.a.) und als CD bei Amazon:

Amazon:

https://www.amazon.de/dp/B0817Y95SF?ref=myi_title_dp

Apple Music:

http://itunes.apple.com/album/id1486670326?ls=1&app=itunes

Tidal:

https://listen.tidal.com/album/121986698

Hörproben:

Talking Canvas – das neue Album

Warum hören wir eigentlich so gerne traurige Musik? Ein sehr empfehlenswerter Artikel aus der Süddeutschen Zeitung (geschrieben von Boris Hänßler)  hat darauf eine Antwort: Traurige Musik kann eine Reihe von komplexen Assoziationen auslösen, die positiv besetzt sind: Nostalgie, Ruhe, Zärtlichkeit, Transzendenz und Verwunderung (den ganzen Artikel gibt es hier): https://www.sueddeutsche.de/wissen/psychologie-musik-im-kopf-1.2800972

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Wenige Tage vor Veröffentlichung meines neuen Piano Melancolia Albums gibt es schon jetzt ein Preview des Bonustracks „Weckruf“ auf Youtube mit der Transkription der Noten. Wie der Titel schon vermuten lässt, ist das Stück (im Gegensatz zu den meisten anderen auf dem Album) nicht zur Entspannung gedacht und gerade die Trio-Version verbreitet einfach nur pure gute Laune. Wer gut im Vom-Blatt-Spiel ist und ein Tablet besitzt kann gerne versuchen, das Stück nachzuspielen. Die Noten sind aber auch in dem gerade veröffentlichten „Best of Piano Melancolia“ – Klavieralbum zu finden.